Alt­kö­nig – öko­lo­gi­sche und his­to­ri­sche Bedeu­tung bes­ser vermitteln!

Der Alt­kö­nig ist der dritt­höchs­te Berg des Tau­nus und von her­aus­ra­gen­der öko­lo­gi­scher und his­to­ri­scher Bedeu­tung. Vor cir­ca 2400 Jah­ren besie­del­ten bereits die Kel­ten den Alt­kö­nig. Aus der Zeit stam­men zwei Ring­wäl­le auf dem Gip­fel­pla­teau, wel­che nicht nur unbe­dingt zu schüt­zen sind, son­dern deren Bedeu­tung den Besu­chern bes­ser erklärt wer­den soll­te. Die FDP-Kreis­tags­frak­ti­on hat­te des­halb im Mai 2025 einen Antrag ein­ge­reicht, wonach durch die Instal­la­ti­on von Tafeln über die His­to­rie des Alt­kö­nigs sowie die zuge­hö­ri­gen Boden­denk­mä­ler und zur Natur bes­ser infor­miert wer­den soll­te. Der FDP-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de im Kreis­tag, Hol­ger Gru­pe, erklärt die Inten­si­on des Antrags: „Wir möch­ten den Alt­kö­nig in sei­ner Natür­lich­keit schüt­zen und die gewis­se Mys­tik des Ortes bewah­ren und vermitteln.“

Im Aus­schuss für Bau, Pla­nung, Ver­kehr und Umwelt wur­de jetzt am 11. Sep­tem­ber 2025 über den Antrag bera­ten und die Koali­ti­on aus CDU, SPD und FWG hat einen Ände­rungs­an­trag zum The­ma ein­ge­bracht. „Mit einem tat­säch­li­chen Ände­rungs­an­trag hat der Ansatz der Koali­ti­on aller­dings nichts zu tun. Die ein­zi­ge wesent­li­che Ände­rung ver­birgt sich hin­ter der For­mu­lie­rung ‚künst­le­risch gestal­te­te Land­mar­ke‘. Hier soll in Form einer Skulp­tur Gegen­warts­kunst in Kon­kur­renz zur Archi­tek­tur der Kel­ten tre­ten. Der Künst­ler steht bereits fest und es sol­len Kos­ten in Höhe eines ‚mitt­le­ren fünf­stel­li­gen Betrags‘ auf den Kreis zukom­men. Das ist genau das Gegen­teil der Natur­be­las­sen­heit, die wir uns für den Alt­kö­nig wün­schen“, so Ascan Ire­di, der FDP-Kreis­vor­sit­zen­de und kul­tur­po­li­ti­sche Sprecher.

Auf Antrag der FDP-Frak­ti­on soll nun noch ein wei­te­res Mal im Aus­schuss über die Auf­stel­lung des Kunst­werks und die wei­te­ren Pla­nun­gen zur Beschil­de­rung berich­tet wer­den. Hol­ger Gru­pe for­dert des­halb abschlie­ßend schon jetzt: „So sehr wir sonst für Kunst im öffent­li­chen Raum sind, der Alt­kö­nig bie­tet mit sei­ner Geschich­te genü­gend kul­tu­rel­les Erbe. Dar­über soll­ten wir infor­mie­ren, nicht davon ablen­ken. Das Alt­kö­nig­pla­teau soll­te in ers­ter Linie wei­ter­hin mit sei­ner Flo­ra und Fau­na und mit sei­nem unver­bau­ten Blick bewahrt werden.“

Schließen Sie sich uns an.